30.09.2026

Pressegespräch zum Thema „Vom Ganzkörperscan bis zur Krebsimpfung: Wie künstliche Intelligenz und innovative Therapien die Dermatoonkologie verändern“

Kaum ein Bereich der Krebsmedizin entwickelt sich derzeit so dynamisch wie die Dermatoonkologie. Künstliche Intelligenz und moderne Bildgebung verändern die Früherkennung und Verlaufskontrolle, gleichzeitig eröffnen neue Immuntherapien und innovative Behandlungskonzepte neue Perspektiven für Patient:innen mit fortgeschrittenen Melanomen und nicht-melanozytärem Hautkrebs. Diese Entwicklungen sind auch Thema am Kongress der Europäischen Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie (EADV) sein, der dieses Jahr bereits zum dritten Mal in Wien ausgetragen wird.

Aus diesem Anlass beleuchteten Hautkrebs-Expert:innen im Rahmen eines Pressegesprächs die neusten Entwicklungen auf dem Gebiet der Dermatoonkologie.

„Die Dermatoonkologie ist ein äußerst dynamisches Feld: Einerseits verbesserte sich die Diagnostik massiv durch Teledermatologie und den Einsatz künstlicher Intelligenz, andererseits gab es in der Therapie enorme Entwicklungen, sodass wir den Hautkrebs zwar noch nicht besiegt haben, aber ein großes Stück in der effizienten Behandlung unserer Patient:innen weitergekommen sind“, betonte ÖGDV-Präsident Prim. Priv.-Doz. Dr. Robert Müllegger.

„Die Frage ist heute nicht mehr, ob künstliche Intelligenz uns in der Diagnostik unterstützen kann, indem sie Hautveränderungen erkennt. In Zukunft müssen wir uns damit beschäftigen, wie wir sie in Behandlungspfade einbauen können, um eine weitere Entlastung für behandelnde Ärzt:innen zu bringen“, hob Univ.-Prof. Dr. Iris Zalaudek hervor.

„Wir sehen in der Dermatoonkologie in den letzten Jahren eine unglaubliche Dynamik und kein Ende in Sicht. Die „Krebsimpfung“ ist ein weiterer neuer Weg, um das Immunsystem zu aktivieren, um den Tumor gezielt zu bekämpfen und wird in absehbarer Zeit für alle unsere Patient:innen zur Verfügung stehen“, zeigte sich Univ.-Prof. Dr. Christoph Höller erfreut.

„Der ‚weiße Hautkrebs‘ ist mit rund 120–160 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner:innen die häufigste Krebsart in Österreich. Die Immuntherapien mit Checkpoint-Inhibitoren haben sich auch hier etabliert und zeigen vergleichbare Erfolge wie beim Melanom“, so Apl. Prof. Dr. Peter Kölblinger, MBA.

Rückfragen und Anmeldungen unter:
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E-Mail: ursula.sitsch@big5comm.at, Tel: +43/660/845 3703

Fotos des Pressegesprächs und die Pressetexte finden Sie hier:

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„Fotoauswahl“ (Print bzw. Web):

 

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