• Zur Förderung wissenschaftlicher Arbeiten auf dem Gebiet der Dermatologie wird von der ÖGDV ein Förderungspreis ausgeschrieben. Dieser Preis war bis 1999 speziell für Arbeiten zur dermatologischen Therapie gewidmet; mit dem Jahr 2000 wurde diese Beschränkung in der Folge auf "Arbeiten aus dem Gebiet der klinischen Dermatologie" ausgeweitet, worunter solche verstanden werden, in denen epidemiologische, pathologische, pathophysiologische, diagnostische oder therapeutische Fragestellungen an Patienten bearbeitet werden.
  • Der Wissenschaftspreis der ÖGDV ist mit Euro 5.000,- dotiert und in maximal zwei Teile teilbar. Sollte von der Verleihung aufgrund des Fehlens einer Empfehlung durch das wissenschaftliche Komitee Abstand genommen werden, wird der vorgesehene Betrag bereitgestellt und in einem der folgenden Jahre für die Erhöhung des Preises verwendet.
  • Um die Verleihung können sich alle Mitglieder der ÖGDV, ausgenommen Leiter klinischer Abteilungen, bewerben, die früher noch nicht MSD (bis 2009: AESCA) -Preisträger gewesen sind. Als MSD-Preisträger/in in diesem Sinn gilt nur die Bewerberinn/der Bewerber, der/dem der Preis zugesprochen worden ist, nicht aber MitautorInnen an der prämierten Arbeit.
  • Um den Wissenschaftspreis der ÖGDV können sich nur Erst- oder LetztautorInnen an der eingereichten Arbeit, nicht aber KoautoIinnen bewerben. Pro BewerberIn kann für den Preis nur eine einzige Arbeit eingereicht werden.
  • Die eingereichten wissenschaftlichen Publikationen dürfen nicht länger als ein Jahr zuvor erschienen sein. Bei noch nicht im Druck erschienenen Publikationen muss eine Annahmebestätigung durch den Herausgeber der Zeitschrift beigefügt werden.
  • Die Einreichung hat bis jeweils zum 30. September des Jahres per Email an das Sekretariat Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu erfolgen. Die genauen Einreichungskriterien finden Sie hier!
    Der Arbeit ist eine Erklärung beizuschließen, dass alle an ihrem Zustandekommen beteiligten wissenschaftlichen MitarbeiterInnen in geeigneter Weise im Titel, den Fußnoten oder im Text genannt sind und mit der Bewerbung einverstanden sind.
    Ein formales Schreiben an den/die Generalsekretär/in der ÖGDV, c/o Wiener Medizinische Akademie, Alser Straße 4, 1090 Wien ist der Einreichung beizulegen.
  • Der/die Generalsekretär/in prüft die eingesandten Arbeiten auf die statutengemäße formale Richtigkeit, weist nicht entsprechende Einsendungen zurück und leitet die formal richtigen Einsendungen an das wissenschaftliche Komitee weiter.
  • Das wissenschaftliche Komitee bereitet in einer eigenen Sitzung einen Vergabevorschlag für den Vorstand der ÖGDV vor. Grundlage für die Bewertung der Arbeiten sind: Relevanz, Neuheit und Originalität, Komplexität der Methoden und der Ausarbeitung, Plausibilität, Qualität des Journals.
  • Mitglieder des wissenschaftlichen Komitees, die KoautorInnen eingereichter Arbeiten oder Angehörige derselben Abteilung wie der BewerberInnen sind, geben für die betreffenden Arbeiten keine Beurteilungen ab.
  • Weitere Grundsätze der Bewertung sind:
  • Wenn gleichzeitig mehrere Preise zu vergeben sind, kann nicht ein und dieselbe Person mehr als einen Preis erhalten.
  • Arbeiten, die schon andere Preise erhalten haben, werden nicht prämiert.
  • Arbeiten, die vorwiegend in Österreich durchgeführt wurden, genießen Vorrang vor solchen, die vorwiegend im Ausland durchgeführt wurden.
  • Der Vorstand der ÖGDV entscheidet über Annahme oder Ablehnung des Vergabevorschlags.
  • Die Verleihung des Preises erfolgt in feierlicher Form im Rahmen der Jahrestagung der ÖGDV.