1. Die ÖGDV schreibt zur Förderung wissenschaftlicher Arbeiten auf dem Gebiet der klinischen Dermatologie jährlich einen Förderungspreis aus. Thematisch sollen eingereichte Arbeiten die Bearbeitung epidemiologischer, pathologischer, pathophysiologischer, diagnostischer oder therapeutischer Fragestellungen an Patienten umfassen.
  2. Der Wissenschaftspreis der ÖGDV ist mit Euro 12.000,- dotiert und in maximal zwei Teile teilbar. Sollte von der Verleihung aufgrund des Fehlens einer Empfehlung durch den wissenschaftliche Ausschuss Abstand genommen werden, wird der vorgesehene Betrag bereitgestellt und in einem der folgenden Jahre für die Erhöhung des Preises verwendet.
  3. Um die Verleihung können sich alle Mitglieder der ÖGDV, ausgenommen Leiter klinischer Abteilungen, bewerben. Eine frühere Zuerkennung des Wissenschaftspreises der ÖGDV (vormals MSD-Preis, AESCA-Preis) schließt eine weitere Bewerbung aus. Als Preisträger in diesem Sinn gilt nur der Bewerber, dem der Preis zugesprochen worden ist, nicht aber Mitautoren an der prämierten Arbeit.
  4. Um den Wissenschaftspreis der ÖGDV können sich nur Erst- oder Letztautoren an der eingereichten Arbeit, nicht aber Koautoren bewerben. Pro Bewerber kann für den Preis nur eine einzige Arbeit eingereicht werden.
  5. Die eingereichten wissenschaftlichen Publikationen dürfen nicht länger als ein Jahr zuvor erschienen sein. Bei noch nicht im Druck erschienenen Publikationen muss eine Annahmebestätigung durch den Herausgeber der Zeitschrift beigefügt werden.
  6. Die Einreichung hat bis jeweils zum 30. September des Jahres per Email an das Sekretariat Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu erfolgen.
  7. Der Arbeit ist eine Erklärung beizuschließen, dass alle an ihrem Zustandekommen beteiligten wissenschaftlichen Mitarbeiter in geeigneter Weise im Titel, den Fußnoten oder im Text genannt sind und mit der Bewerbung einverstanden sind.
  8. Ein formales Schreiben an den Generalsekretär der ÖGDV, c/o WMA GmbH, Alser Straße 4, 1090 Wien ist der Einreichung beizulegen.
  9. Der Generalsekretär prüft die eingesandten Arbeiten auf die statutengemäße formale Richtigkeit, weist nicht entsprechende Einsendungen zurück und leitet die formal richtigen Einsendungen an den wissenschaftlichen Ausschuss weiter.
  10. Der wissenschaftliche Ausschuss bereitet in einer eigenen Sitzung einen Vergabevorschlag für den Vorstand der ÖGDV vor. Grundlage für die Bewertung der Arbeiten sind: Relevanz, Neuheit und Originalität, Komplexität der Methoden und der Ausarbeitung, Plausibilität, Qualität des Journals.
  11. Mitglieder des wissenschaftlichen Ausschusses, die Koautoren eingereichter Arbeiten oder Angehörige derselben Abteilung wie der Bewerber sind, geben für die betreffenden Arbeiten keine Beurteilungen ab.
  12. Weitere Grundsätze der Bewertung sind:
    a. Wenn gleichzeitig mehrere Preise zu vergeben sind, kann nicht ein und dieselbe Person mehr als einen Preis erhalten.
    b. Arbeiten, die schon andere Preise erhalten haben, werden nicht prämiert.
    c. Arbeiten, die vorwiegend in Österreich durchgeführt wurden, genießen Vorrang vor solchen, die vorwiegend im Ausland durchgeführt wurden.
  13. Der Vorstand der ÖGDV entscheidet über Annahme oder Ablehnung des Vergabevorschlags.
  14. Die Verleihung des Preises erfolgt in feierlicher Form im Rahmen der Jahrestagung der ÖGDV.

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